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<title>Arianismus</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Arianismus</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Arianismus</b> war eine <a href="Antitrinitarier" title="Antitrinitarier">antitrinitarische</a> theologische Position innerhalb des <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiken</a> <a href="Alte_Kirche" title="Alte Kirche">Frühchristentums</a>, die unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen <a href="Arius" title="Arius">Arius</a> (circa 260–327 n. Chr.) und dessen Anhängern vertreten wurde.
</p><p>Arius betrachtete die beispielsweise im <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Bekenntnis von Nicäa</a> (325) behauptete <a href="Wesensgleichheit" title="Wesensgleichheit">Wesensgleichheit</a> von Gott/<wbr>Gott-Vater und Sohn als <a href="H%C3%A4resie" title="Häresie">Irrlehre</a>, da sie dem <a href="Monotheismus" title="Monotheismus">Monotheismus</a> widerspreche, bei welchem der <a href="Sohn_Gottes#Christentum" title="Sohn Gottes">Sohn</a> und der <a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Heilige Geist</a> nur in untergeordneter, nicht Gott gleichkommender Stellung und Würde denkbar waren. Positionen wie die im <a href="Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum" title="Nicäno-Konstantinopolitanum">Nicäno-Konstantinopolitanum</a> (381) zum <a href="Dogma" title="Dogma">Dogma</a> erhobene <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Trinität</a> mit einem Gott gleichrangigen Sohn und Heiligen Geist waren aus seiner theologischen Sicht noch häretischer. Die Trinitätslehre widersprach laut Arius nicht nur den Aussagen der Bibel, sondern auch dem aristotelischen <a href="Syllogismus" title="Syllogismus">Syllogismus</a> und sei demnach unlogisch. Umgekehrt wurde und wird aus Sicht der damaligen Vertreter der Trinitätslehre von <a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">Nicäa</a> bzw. <a href="Erstes_Konzil_von_Konstantinopel" title="Erstes Konzil von Konstantinopel">Konstantinopel</a> und der christlichen Gemeinschaften sowie Kirchen, die diese noch heute anerkennen, der Arianismus als <a href="H%C3%A4resie" title="Häresie">Häresie</a> betrachtet (<a href="Arianischer_Streit" title="Arianischer Streit">Arianischer Streit</a>).
</p><p>Seit der Spätantike wurde allerdings die Bezeichnung <i>Arianer</i> von Anhängern der nicänischen <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Trinitätslehre</a> oft als Kampfbegriff für verschiedene nichtnicänische <a href="Christologie" title="Christologie">Christologien</a> bzw. nichtnicänische Trinitätsvorstellungen gebraucht, auch wenn diese Strömungen und ihre Anhänger nicht die speziellen Ansichten von Arius teilten. Im Unterschied zur früheren Forschung beschränken daher seit wenigen Jahrzehnten viele <a href="Alte_Geschichte" title="Alte Geschichte">Althistoriker</a> und <a href="Kirchenhistoriker" title="Kirchenhistoriker">Kirchenhistoriker</a> den Ausdruck <i>Arianer</i> auf die unmittelbaren Anhänger des Arius, wohingegen beispielsweise die <i><a href="Hom%C3%B6er" class="mw-redirect" title="Homöer">Homöer</a></i> mit ihrer nichtnicänischen Trinitätslehre, seit der Spätantike sachlich nicht zutreffend ebenfalls als Arianer bezeichnet, in der wissenschaftlichen Forschung inzwischen als eigenständige, nichtarianische trinitarische/<a href="Christologie" title="Christologie">christologische</a> Strömung der Spätantike etabliert wurden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tatsächliche Neu-Arianer im ursprünglichen Sinne gab es ab den späten 350er Jahren nur noch in den Anhängern des <a href="A%C3%ABtios_von_Antiochia" title="Aëtios von Antiochia">Aetius</a>, den <i>Heterousianern</i> (früher auch <i>Anhomöer</i> oder <i>Neuarianer</i>), die eine Wesensähnlichkeit von Vater und Sohn verneinten, dafür eine Willensgleichheit zwischen beiden behaupteten.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die meisten homöischen Christen der Spätantike wurden zwar von ihren Gegnern als „Arianer“ bezeichnet, lehnten Arius’ Lehren aber ab und folgten den Beschlüssen der Synoden von Ariminum (359) und Konstantinopel (360), die sowohl den Arianismus als auch das Bekenntnis von Nicäa verworfen hatten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Theologie_des_Arius">Theologie des Arius</h2></div>
<p>Die arianische Lehre fußt auf einer speziellen Interpretation des von <a href="Origenes" title="Origenes">Origenes</a> vertretenen <a href="Subordinatianismus" title="Subordinatianismus">Subordinatianismus</a> der drei <a href="Hypostase" title="Hypostase">Hypostasen</a> der Trinität aus Gott, Logos-Sohn und Heiligem Geist. Arius vertrat, ausgehend von seiner religionsphilosophischen Bildung (die vor allem auf <a href="Platon" title="Platon">Platon</a> gründete), die folgenden Positionen bezüglich der <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Trinität</a> und <a href="Christologie" title="Christologie">Christologie</a>:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>dass Gott den <a href="Logos" title="Logos">Logos</a>-Sohn durch den eigenen Willen aus dem Nichts gezeugt habe, der Logos-Sohn damit nicht aus dem Wesen Gottes gezeugt worden sei</li>
<li>dass der Logos und der Vater entsprechend nicht gleichen Wesens seien (vergleiche <a href="Wesensgleichheit" title="Wesensgleichheit">Wesensgleichheit</a>)</li>
<li>dass nur Gott daher wahrer Gott sei, der Logos-Sohn (der dann in Jesus Mensch geworden sei) dagegen kein wahrer Gott</li>
<li>dass der Sohn ein, wenn auch einzigartiges, Geschöpf des Vaters sei</li>
<li>dass Gott erst Vater geworden sei, als er den Logos-Sohn gezeugt habe</li>
<li>dass es eine Zeit gegeben habe, zu welcher der Sohn noch nicht existierte; er habe einen Anfang gehabt (Bestreitung der anfangslosen Gleichewigkeit von Vater und Sohn, siehe <a href="Pr%C3%A4existenz_Christi" title="Präexistenz Christi">Präexistenz Christi</a>)</li>
<li>dass der Logos-Sohn daher Gott untergeordnet sei (siehe <a href="Subordinatianismus" title="Subordinatianismus">Subordinatianismus</a>)</li></ul>
<p>Bei Arius ist Gott „der Vater“ also ungeworden und ungezeugt, anfangslos und ewig, unwandelbar wie unveränderlich und absolut <a href="Transzendenz" title="Transzendenz">transzendent</a>. Der <a href="Logos#Personifizierung_des_Logos_als_Christus,_Definition_als_Gott" title="Logos">Logos-Sohn</a> ist als selbständige Hypostase wie alles Außergöttliche erschaffen, doch unmittelbar von Gott, doch nicht identisch mit dem Gott innewohnenden Logos. Christus wurde als Träger des erschaffenen Logos entsprechend gleichfalls vor zwar undenkbarer Zeit erschaffen, doch gab es eine – logische – Zeit, in welcher Christus noch nicht erschaffen worden war. Der Logos wird bei Arius zum nicht göttlichen, aber besonderen Schöpfungsvermittler, mit dem Gott alle weiteren Geschöpfe erschuf. Jesus gilt bei Arius entsprechend als geschaffen und damit als nicht göttlich, nicht wesensgleich mit Gott.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem habe nur ein Mensch leidend am Kreuz sterben können, kein Gott; die menschliche Natur sei in Christus also dominant gewesen.
</p><p>Die nachfolgenden Auseinandersetzungen um Arius’ Aussagen konzentrierten sich vor allem auf die Thesen, Logos-Sohn/<wbr>Gottes Sohn bzw. Vater Sohn sei „geschaffen“ und habe einen Anfang gehabt. Analog dazu war der Logos-Sohn bei Arius kein wahrer Gott. Für die Kritiker der Thesen von Arius war aber die <a href="Soteriologie" title="Soteriologie">Erlösung</a> durch den <a href="Neues_Testament" title="Neues Testament">neutestamentlichen</a> Christus unausweichlich damit verbunden, dass der Logos-Sohn bzw. Vater Sohn auch wahrer Gott sei.
</p><p>Die christologischen und trinitarischen Fragen prägten die Zeit bis ins 6. Jahrhundert. Arius fand Anhänger insbesondere in gebildeten hellenistischen Kreisen, da sein Trinitätsverständnis vom <a href="Mittelplatonismus" title="Mittelplatonismus">Mittelplatonismus</a> und <a href="Neuplatonismus" title="Neuplatonismus">Neuplatonismus</a> mitgeprägt und vor allem durch <a href="Clemens_von_Alexandria" title="Clemens von Alexandria">Clemens von Alexandria</a> und <a href="Origenes" title="Origenes">Origenes</a> im gebildeten, griechischsprachigen Christentum des östlichen Mittelmeergebietes vermittelt worden war. Das Postulat der Einheit Gottes gegen die Gnosis führte sie dazu, an der Unterordnung des Sohnes unter den Vater festzuhalten.
</p><p>Ebenso wie die „nicänischen Trinitarier“ beriefen sich die „Arianer“ auf die Bibel; wie bei ihnen spielte in manchen Richtungen vermeintlich „arianischer“ Strömungen die <a href="Inspiration#Christentum" title="Inspiration">Inspiration</a> durch den <a href="Heiliger_Geist" title="Heiliger Geist">Geist Gottes</a> eine bedeutende Rolle, in anderen die Berufung auf die <a href="Aristoteles" title="Aristoteles">aristotelische Philosophie</a>. In der biblischen Begründung ihrer Lehre zitierten die Arianer oft andere Stellen als die Nicäner (= Anhänger des Konzils von Nicäa); denn das Neue Testament enthält keine eindeutigen Aussagen zur Natur Jesu. Insbesondere beriefen sie sich auf den Bibelkommentar des Origenes, der an der Wesenseinheit des Vaters mit dem Sohn festhielt, welcher vor aller Zeit durch innergöttliche Zeugung zu seinem göttlichen Wesen gekommen sei: »Nun ist es möglich, dass manche nicht schätzen, was wir sagten, indem wir den Vater als den einen wahren Gott hinstellten und zugaben, dass andere Wesen neben dem wahren Gott dadurch Götter werden konnten, dass sie an Gott teilhatten«,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und auf <a href="Tertullian" title="Tertullian">Tertullian</a>, der gelehrt hatte, dass <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus</a> dem Vater untergeordnet sei (<a href="Subordinatianismus" title="Subordinatianismus">Subordinatianismus</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heterousianer,_Homöer_und_Homöusianer"><span id="Heterousianer.2C_Hom.C3.B6er_und_Hom.C3.B6usianer"></span>Heterousianer, Homöer und Homöusianer</h2></div>
<p>Zwischen dem <a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">ersten Konzil von Nicäa</a> 325 und dem <a href="Erstes_Konzil_von_Konstantinopel" title="Erstes Konzil von Konstantinopel">ersten Konzil von Konstantinopel</a> 381 entstanden verschiedene, teils nur vermeintlich arianische, hauptsächlich nichtarianisch-origenistische („origenistische Mittelgruppe“) und damit nichtnicänische Christologien und Trinitätslehren, die einander teilweise widersprachen.
</p><p>Die nachfolgend genannten Richtungen – Heterousianer, Homöer und Homöusianer – entwickelten sich erst ab etwa 357 n. Chr., wobei der entstehende, vermeintliche „Neu-Arianismus“ der Heterousianer mit seiner Radikalität diese Entwicklungsdynamik hauptsächlich ausgelöst hatte.
</p>
<ul><li>Die <i>Heterousianer</i> (von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">ἑτεροούσιος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">[hetero-oúsios]</span> „ein anderer nach dem Wesen [<a href="Scil" class="mw-redirect" title="Scil">sc.</a> als Gott-Vater]“) um <a href="A%C3%ABtios_von_Antiochia" title="Aëtios von Antiochia">Aëtios von Antiochia</a> und <a href="Eunomius" title="Eunomius">Eunomius</a> lehrten, dass Vater und Sohn dem Wesen nach verschieden seien, doch im Willen hinsichtlich des heilsgeschichtlichen Handelns übereinstimmten. Anhänger dieser Richtung wurden früher auch – nicht zutreffend – als Neuarianer oder Anomöer<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. Anhomöer bezeichnet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die <i>Homöer</i> (von <span lang="grc-Grek" class="Grek">ὁμοῖος κατὰ τᾶς γραφάς</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">[homoíos katá tás graphás]</span> „ähnlich nach den Schriften“) wie <a href="Acacius_von_Caesarea" title="Acacius von Caesarea">Acacius von Caesarea</a> unterschieden Beschreibungen von Gott, dem Vater, und Logos, dem Sohn, und lehrten, dass der Vater und der Sohn einander demnach ähnlich seien.</li>
<li>Die <i>Homöusianer</i> (von <span lang="grc-Grek" class="Grek">ὁμοιούσιος</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">[homoi-oúsios]</span> „wesensähnlich“), die der trinitarischen Lehre nahestanden, so <a href="Basilius_von_Ancyra" title="Basilius von Ancyra">Basilius von Ancyra</a>, lehrten, dass der Vater und der Sohn nach dem Wesen ähnlich und der Substanz nach gleich seien.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Die verschiedenen Richtungen lagen nicht nur mit den Nicänern (<a href="Wesensgleichheit" title="Wesensgleichheit">Homousie</a>), sondern auch untereinander im Streit. Homöer und Homöusianer werden inzwischen nicht mehr dem „Arianismus“ zugeordnet, sondern der „origenistischen Mittelgruppe“, einer Richtung aus der Theologie des <a href="Origenes" title="Origenes">Origenes</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Wesensgleichheit" title="Wesensgleichheit">Wesensgleichheit</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reichspolitische_Bedeutung_des_Streits">Reichspolitische Bedeutung des Streits</h2></div>
<p>Widerstand regte sich vor allem bei den Theologen des Westens und bei <a href="Athanasius_der_Gro%C3%9Fe" title="Athanasius der Große">Athanasius von Alexandria</a>, welche die Wesenseinheit von Vater und Sohn betonten: Wäre Christus nicht selbst Gott, könnte er die Menschen nicht erlösen. Das große Erlösungsverlangen im Christentum der Zeit erklärt, warum dieser Schulenstreit zu einem großen Schisma führte und erhebliche Energien band. So notierte der Geschichtsschreiber <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a> aus heidnisch-ironischer Perspektive: „subtile und komplizierte Debatten über das Dogma, die im Grunde kein Versuch zu einer wirklichen Einigung waren, führten zu ständigen Kontroversen […] Scharen von Bischöfen hasteten dahin und dorthin zu ihren verschiedenen Synoden und desorganisierten so den öffentlichen Postdienst.“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In dem Moment, in dem die Kirche ein Pfeiler der staatlichen Autorität geworden war, drohte mit diesem Schisma auch ein politischer Konflikt, der den inzwischen abklingenden Zwist zwischen Heidentum und Christentum an Sprengkraft übertraf, weil ein Verlust der Loyalität eines Teils der christlichen Reichsangehörigen drohte. Das zwang den von <a href="Ossius_von_C%C3%B3rdoba" title="Ossius von Córdoba">Ossius von Córdoba</a> beratenen Kaiser zum Eingreifen und führte auf dem von ihm einberufenen und von Ossius geleiteten Konzil von Nicäa zur Erhebung des <i>homoousius</i> zum Dogma. <a href="De_facto" class="mw-redirect" title="De facto">De facto</a> mussten in der Folgezeit jedoch viele antiarianische Erlasse revidiert werden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung">Entwicklung</h3></div>
<p>Der <a href="Arianischer_Streit" title="Arianischer Streit">arianische Streit</a>, die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der nicänischen <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Trinität</a> bzw. der Wesensgleichheit von Gott-Vater und Sohn und den „echten“ arianischen Christen sowie vermeintlich „arianischen“ Christen wie den Homöern und Homöusianern samt den vermeintlich „neuarianischen“ Heterousianern, dominierte die Kirchengeschichte im 4. Jahrhundert. Nichttrinitarische Lehren und nichtnicänische Trinitätslehren, seit den Auseinandersetzungen im 4. Jahrhundert sehr lange Zeit unterschiedslos als „Arianismus“ bezeichnet, prägten damals phasen- und teilweise das Kirchenleben im Römischen Reich.
</p><p>Die Mehrheit der Bischöfe im Osten des Römischen Reiches – das wurde in den nächsten Jahren nach dem nicänischen Konzil durch die weiter gehenden Auseinandersetzungen um die <a href="Christologie" title="Christologie">Christologie</a> bzw. Trinitätslehre deutlich – gehörte zur „origenistischen Mittelgruppe“. <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin der Große</a>, welcher die auf dem Nicänischen Konzil verabschiedete trinitarische Formel unter Ausschluss „arianischer“ Positionen befürwortete, hatte sich nach dem Konzil eine Versöhnung der gegnerischen Trinitätsauffassungen zum Ziel gesetzt. So wurden beispielsweise 327/328 Eusebius von Nikomedia sowie Arius von Kaiser Konstantin rehabilitiert – Arius, nachdem dieser ein „<a href="Glaubensbekenntnis_des_Arius" title="Glaubensbekenntnis des Arius">rechtgläubiges Bekenntnis</a>“ abgelegt hatte.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von Eusebius von Nikomedia, dem später als vermeintlich „arianisch“ betrachteten, tatsächlich aber der origenistischen Mittelgruppe zugehörenden Bischof, hat sich Konstantin 337 auf dem Sterbelager taufen lassen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch sein Sohn <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a> bevorzugte und förderte die origenistische Mittelpartei, später speziell die Richtung der „Homöer“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach wenigen Jahren Unterbrechung seit dem Tod von Constantius II. wurde das „homöische“ Glaubensbekenntnis von Kaiser <a href="Valens" title="Valens">Valens</a> erneut zum offiziellen Kirchendogma erhoben.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Besonders in der Armee hingen ihm viele an.
</p><p>Die Antitrinitarier und nichtnicänischen Trinitarier wurden durch Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Richtungen geschwächt; zudem dominierten sie nur im östlichen Teil des Römischen Reiches. Ab 362 entwickelten die nicänischen Trinitarier sowie Theologen der „origenistischen Mittelgruppe“ im Laufe einiger Jahre eine mehrheitsfähige Lehre, unterstützt durch klarere Definition der verwendeten Ausdrücke, wodurch sie sprachliche Missverständnisse innerhalb der griechischen und zwischen griechischen und lateinischen Kirchenregionen ausräumen konnten und so auch für viele akzeptabel wurden, die vorher zwischen den Parteien standen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Phasen">Phasen</h3></div>
<p>Die Auseinandersetzungen kann man grob in drei Phasen unterteilen, detailliert geschildert in den Artikeln <i><a href="Arianischer_Streit" title="Arianischer Streit">Arianischer Streit</a></i> und <i><a href="Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a" title="Erstes Konzil von Nicäa">Erstes Konzil von Nicäa</a></i>:
</p>
<ul><li>circ. 318–325: Ein lokaler Streit zwischen Bischof <a href="Alexander_von_Alexandria" title="Alexander von Alexandria">Alexander von Alexandria</a> und Arius eskalierte im östlichen Teil des Römischen Reiches. Der seit Herbst 324 neue Alleinherrscher über das ganze Römische Reich, Kaiser <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin I.</a>, berief für 325 eine Synode nach Nicäa ein. Eine der Aufgaben des Konzils war, die Parteien zu einigen und eine Kompromiss-Formel zu finden, das <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Nicänische Glaubensbekenntnis</a>.</li>
<li>325–361: Reaktion von Arianern, „Anti-Nicäern“ und später vermeintlichen „Neuarianern“, den Heterousianern, und weiteren vermeintlich „arianischen“ Strömungen wie den Homöusianern und den Homöern; Letztere erreichten aufgrund der Anregung wie Unterstützung durch mehrere Kaiser, besonders durch <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a>, eine zeitweilige politische und religiöse Vormachtstellung.</li>
<li>362/79–381: Zu einer Wende kam es in den 370er Jahren, nachdem ab 362 der wichtigste „Anti-Arianier“, Bischof <a href="Athanasius_der_Gro%C3%9Fe" title="Athanasius der Große">Athanasius</a> in Alexandria, einen weitaus kompromissbereiteren Weg eingeschlagen hatte. <a href="Basilius_der_Gro%C3%9Fe" title="Basilius der Große">Basilius von Caesarea</a> wurde 370 Bischof von Caesarea und vor allem er, neben seinem Bruder <a href="Gregor_von_Nyssa" title="Gregor von Nyssa">Gregor von Nyssa</a> und seinem Freund <a href="Gregor_von_Nazianz" title="Gregor von Nazianz">Gregor von Nazianz</a>, den drei „kappadokischen Kirchenvätern“, setzte trotz Druck von Seiten Kaiser Valens’ seine Kraft für die Entwicklung eines neuen Glaubensbekenntnisses ein, welches das strittige Problem der <a href="Hypostase" title="Hypostase">Hypostasen</a> und die damit verbundene Subordination in der Trinitätslehre zwischen „Anti-Arianern“ bzw. „Anti-Origenisten“ (eine Hypostase und ein Wesen) und den „Anti-Nicäern“ (drei Hypostasen, drei Wesen) lösen sollte.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit Januar 379 herrschte <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a> als Kaiser über den Osten des Römischen Reiches und im November 380 wurde der „homöische“ Bischof in Konstantinopel von Theodosius ausgewiesen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Theodosius I. lud auch zum <a href="Erstes_Konzil_von_Konstantinopel" title="Erstes Konzil von Konstantinopel">ersten ökumenischen Konzil von Konstantinopel</a> (381), wo mit der Bekenntnisformel des <a href="Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum" title="Nicäno-Konstantinopolitanum">Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses</a> der jahrzehntelange Streit um die richtige Trinitätsformel weitgehend endete.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verbreitung">Verbreitung</h2></div>
<p>Die <a href="Germanen" title="Germanen">Germanen</a>stämme, die um die Mitte des 4. Jahrhunderts an den Nordostgrenzen des <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reiches</a> siedelten, wurden während der vermeintlichen Vorherrschaft des Arianismus christianisiert, da viele germanische Krieger in den Dienst Roms traten. Tatsächlich dominierte zu jener Zeit im östlichen Bereich des Römischen Reiches die <i>origenistische Mittelgruppe</i>, aus der sich nach 358 die beiden Richtungen der <i>Homöer</i> und der <i>Homöusianer</i> entwickelten. Der <a href="Goten" title="Goten">gotische</a> Bischof <a href="Wulfila" title="Wulfila">Wulfila</a>, zunächst trinitarisch bei der origenistischen Mittelgruppe und nachfolgend bei den Homöern angesiedelt, verfasste eine Bibel in gotischer Sprache (<a href="Wulfilabibel" title="Wulfilabibel">Wulfilabibel</a>), die zu einem einigenden Band der Germanenstämme wurde, die das homöische Glaubensbekenntnis angenommen hatten.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wulfila versuchte 381 auf dem <a href="Erstes_Konzil_von_Konstantinopel" title="Erstes Konzil von Konstantinopel">Konzil von Konstantinopel</a> vergeblich die Verurteilung des Arianismus zu verhindern, erreichte jedoch im zweiten Kanon die Formulierung „Die Kirchen Gottes unter den barbarischen Völkern aber sollen nach der Weise regiert werden, die schon unter den Vätern herrschte“; dadurch wurde der Freiraum geschaffen, in dem der Arianismus sich als gotische und vandalische Stammeskirche halten konnte.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da sie zwar in enger Beziehung zum Römischen Reich standen, diesem aber formal nicht angehörten, hatten die Beschlüsse von 381 keine Wirkung auf sie.
</p><p>Während der <a href="V%C3%B6lkerwanderung" title="Völkerwanderung">Völkerwanderung</a> gelangten germanische Kriegerverbände der <a href="Burgunden" title="Burgunden">Burgunden</a> und <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a>, <a href="Ostgoten" class="mw-redirect" title="Ostgoten">Ostgoten</a> und <a href="Rugier" title="Rugier">Rugier</a>, <a href="Sueben" title="Sueben">Sueben</a> und <a href="Vandalen" title="Vandalen">Vandalen</a> sowie <a href="Westgoten" class="mw-redirect" title="Westgoten">Westgoten</a> zumeist als <i><a href="Foederati" class="mw-redirect" title="Foederati">foederati</a></i>, teilweise auch als Eroberer in Gebiete des kulturell fortschrittlicheren Römischen Reichs, die weitgehend von Kirchengemeinden geprägt waren, welche die Trinitätslehre des <a href="Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a" title="Bekenntnis von Nicäa">Bekenntnisses von Nicäa</a> bzw. <a href="Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum" title="Nicäno-Konstantinopolitanum">Nicäno-Konstantinopolitanums</a> übernommen hatten. Die meisten dieser Krieger teilten jedoch das anti-nicänische, homöische Glaubensbekenntnis, und womöglich führte dieses Bekenntnis zu einer gewissen Trennung zwischen ihnen und der römischen Bevölkerung. Im Verlauf des Zusammenbruchs des <a href="Westr%C3%B6misches_Reich" title="Weströmisches Reich">Weströmischen Reiches</a> bildeten sich auf dem Boden des ehemaligen Westreichs unabhängige germanische Nachfolgereiche, in denen daher meistens eine kleine germanische, homöische Minderheit über eine romanische Mehrheit mit Nicänisch-konstantinopolitanischem Glaubensbekenntnis herrschte. In einigen Fällen führte politischer Druck dazu, dass die Minderheit das Glaubensbekenntnis der Mehrheit übernahm. So ließen sich der homöische burgundische König Sigismund im Jahr 516, der Sueben-König <a href="Miro_(Suebenk%C3%B6nig)" title="Miro (Suebenkönig)">Miro</a> im Jahr 572 und der homöische Westgotenkönig <a href="Rekkared_I." title="Rekkared I.">Rekkared I.</a> im Jahr 587 gemäß dem Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis von 381 taufen. Teils wird vermutet, auch der <a href="Merowinger" title="Merowinger">Merowinger</a> <a href="Chlodwig_I." title="Chlodwig I.">Chlodwig I.</a> sei vor seinem Übertritt zum Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis nicht etwa Heide (wie meistens angenommen), sondern Homöer gewesen. Er vermied durch sein katholisches, nicänisches Bekenntnis jedenfalls Spannungen mit der romanischen Mehrheitsbevölkerung. Sein Enkel <a href="Chilperich_I." title="Chilperich I.">Chilperich I.</a> soll allerdings laut <a href="Gregor_von_Tours" title="Gregor von Tours">Gregor von Tours</a> noch 580 selbst eine anti-nicänische Schrift verfasst haben, was jedoch folgenlos blieb.
</p><p>Die Vandalenherrscher in Nordafrika, mit der Ausnahme von <a href="Thrasamund" title="Thrasamund">Thrasamund</a> und <a href="Hilderich" title="Hilderich">Hilderich</a>, verfolgten hingegen nichthomöische, nicänische Christen mehr oder weniger stark. Offenbar hielten sie christliche Kirchengemeinden mit nicänischem Glaubensbekenntnis für gefährlich, da diese das gleiche Glaubensbekenntnis wie der römische Kaiser vertraten. Geistliche wurden ins Exil geschickt, Klöster aufgelöst und Gläubige des nicänischen Bekenntnisses unter Druck gesetzt. Die Verfolgung durch die Vandalen traf jedoch bei den katholischen Christen ebenso wie bei den <a href="Donatismus" title="Donatismus">Donatisten</a> auf Widerstand. Beendet wurde sie, nachdem sie bereits lange zuvor abgeklungen war, durch die militärische Niederlage der Vandalen gegen Kaiser <a href="Justinian_I." title="Justinian I.">Justinian</a>.
</p><p>Im ehemaligen Vandalenreich in Nordafrika und auf <a href="Sardinien" title="Sardinien">Sardinien</a>, die nun unter <a href="Byzantinische_Herrschaft_im_Maghreb" title="Byzantinische Herrschaft im Maghreb">oströmische Herrschaft</a> kamen, gab es bis zur Eroberung durch die Araber parallel lateinisch-nicänische, griechisch-nicänische und homöisch-nichtnicänische Christen. Im <a href="Westgotenreich" title="Westgotenreich">Westgotenreich</a> in Spanien existierten, möglicherweise bis zur islamischen Eroberung, homöische und lateinisch-nicänische Christen nebeneinander. Zwischen 603 und 610 reaktivierte der westgotische König <a href="Witterich" title="Witterich">Witterich</a> im Bündnis mit <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a> und Burgundern vorübergehend nochmals das homöische Glaubensbekenntnis, und auch bei den Langobarden wurde das homöische Glaubensbekenntnis endgültig erst 662 unter König <a href="Grimoald_(Langobarde)" title="Grimoald (Langobarde)">Grimoald I.</a> vom nicäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis abgelöst.
</p><p>Unter den <a href="Araber" title="Araber">Arabern</a> war das anti-nicänische Christentum in der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> weit verbreitet. In der Forschung wird daher mitunter ein Zusammenhang mit dem strikten Monotheismus des späteren <a href="Islam" title="Islam">Islam</a> vermutet bzw. eine geringere Hemmschwelle für anti-nicänische Christen, zum Islam zu konvertieren.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nicänische bzw. nicäno-konstantinopolitanische Trinität, unter anderem also die Göttlichkeit Jesu sowie seine <a href="Sohn_Gottes#Christentum" title="Sohn Gottes">Gottessohnschaft</a>, werden auch im <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> unter anderem an folgenden Stellen ausdrücklich abgelehnt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das Er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Koran 4:171, Übersetzung von Khoury</span></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Er [Gott] hat nicht gezeugt, und Er ist nicht gezeugt worden.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Koran 112:3, Übersetzung von Khoury</span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vertreter_und_Gegner">Vertreter und Gegner</h2></div>
<p>Wichtigster Vertreter des Arianismus war Arius selbst. <a href="A%C3%ABtios_von_Antiochia" title="Aëtios von Antiochia">Aëtios von Antiochia</a> und <a href="Eunomius" title="Eunomius">Eunomius</a> gehören zu den späteren Heterousianern (so auch etwa <a href="Theophilos_der_Inder" title="Theophilos der Inder">Theophilos der Inder</a> und <a href="Leontios_von_Tripolis" title="Leontios von Tripolis">Leontios von Tripolis</a>).<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Eusebius_von_Nikomedia" title="Eusebius von Nikomedia">Eusebius von Nikomedia</a> kann theologisch zur „origenistischen Mittelgruppe“ gerechnet werden, <a href="Basilius_von_Ancyra" title="Basilius von Ancyra">Basilius von Ancyra</a> zu den <i>Homöusianern</i>, die mit dem „Arianismus“ kaum Berührungspunkte hatten.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Acacius_von_Caesarea" title="Acacius von Caesarea">Acacius von Caesarea</a> und <a href="Eudoxius_von_Antiochia" title="Eudoxius von Antiochia">Eudoxius von Antiochia</a> sind Hauptvertreter der <i>Homöer</i>.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Gegenposition zum Arianismus wie zu den Positionen der „origenistischen Mittelgruppe“ vertraten insbesondere <a href="Athanasius_der_Gro%C3%9Fe" title="Athanasius der Große">Athanasius von Alexandria</a> und <a href="Alexander_von_Alexandria" title="Alexander von Alexandria">Alexander von Alexandria</a>, im Westen des Römischen Reiches <a href="Hilarius_von_Poitiers" title="Hilarius von Poitiers">Hilarius von Poitiers</a> und <a href="Ambrosius_von_Mailand" title="Ambrosius von Mailand">Ambrosius von Mailand</a>.
</p><p><a href="Basilius_der_Gro%C3%9Fe" title="Basilius der Große">Basilius von Caesarea</a> und sein Bruder <a href="Gregor_von_Nyssa" title="Gregor von Nyssa">Gregor von Nyssa</a> sowie ihr gemeinsamer Freund <a href="Gregor_von_Nazianz" title="Gregor von Nazianz">Gregor von Nazianz</a>, die drei <i><a href="Kappadokien" title="Kappadokien">kappadokischen</a> Kirchenväter</i>, können als die Hauptakteure bei der Weiterentwicklung der Trinitätslehre und Überwindung der Auseinandersetzung darüber ab den 370er Jahren bezeichnet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachfolger">Nachfolger</h2></div>
<p>In der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformations</a>zeit entwickelten sich wieder antitrinitarische Positionen. Die reformatorischen Antitrinitarier, die mit anderen Nichtkonformisten der <a href="Radikale_Reformation" title="Radikale Reformation">Radikalen Reformation</a> zugerechnet werden können, lehnten das Dogma der Trinität ab, weil sie hierin Luthers reformatorisches Prinzip <a href="Sola_scriptura" title="Sola scriptura">sola scriptura</a> („allein durch die Schrift“) verletzt sahen. Zu dauerhaften Kirchenbildungen kam es jedoch nur in Polen-Litauen (<a href="Polnische_Br%C3%BCder" title="Polnische Brüder">Polnische Brüder</a>) und in Siebenbürgen (<a href="Unitarische_Kirche_Siebenb%C3%BCrgen" title="Unitarische Kirche Siebenbürgen">Unitarische Kirche Siebenbürgen</a>). In Polen wurde der Antitrinitarismus vor allem durch <a href="Fausto_Sozzini" title="Fausto Sozzini">Fausto Sozzini</a> (1539–1604) geprägt, in Siebenbürgen kann der Reformator <a href="Franz_Davidis" title="Franz Davidis">Franz David</a> genannt werden. Von hier aus verbreitete sich auch der Begriff des Unitarismus, der sich über Deutschland, die Niederlande, Großbritannien und bis in die USA ausbreitete. Vor allem der von Fausto Sozzini begründete <a href="Sozinianismus" title="Sozinianismus">Sozinianismus</a> hatte einen großen Einfluss auf die Theologie und insbesondere auf die religionskritische Literatur der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> im 18. Jahrhundert. Auch <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a> war in seinen theologischen Schriften Antitrinitarier. Von Gegnern wurde den Antitrinitariern oft der ungenaue oder pauschale Vorwurf des Arianismus gemacht.
</p><p>Unter den modernen <a href="Unitarismus_(Religion)" title="Unitarismus (Religion)">Unitariern</a> hat sich jedoch inzwischen auch eine nichtchristliche humanistische Richtung herausgebildet, so dass der Unitarismus nicht mehr zur Gänze dem christlich-reformatorischen Antitrinitarismus zugeordnet werden kann. Neben den Unitariern entwickelten sich später jedoch auch noch weitere antitrinitarische Gruppen wie die <a href="Christadelphian" title="Christadelphian">Christadelphians</a> und die <a href="Church_of_God_General_Conference" title="Church of God General Conference">Church of God General Conference</a>, die in der Traditionslehre des unitarischen Sozinianismus stehen und zum Teil in der Unitarian Christian Alliance zusammenarbeiten, sowie die <a href="Zeugen_Jehovas" title="Zeugen Jehovas">Zeugen Jehovas</a>. Doch wäre es unhistorisch, die Zeugen Jehovas als arianisch zu bezeichnen, zumal sie viele Glaubenslehren ablehnen, die die historischen Arianer noch angenommen hatten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Guido_M._Berndt" title="Guido M. Berndt">Guido M. Berndt</a>, Roland Steinacher (Hrsg.): <i>Arianism. Roman Heresy and Barbarian Creed.</i> Ashgate, Farnham 2014, ISBN 978-1-4094-4659-0.</li>
<li><a href="Hanns_Christof_Brennecke" title="Hanns Christof Brennecke">Hanns Christof Brennecke</a>: <i>Studien zur Geschichte der Homöer. Der Osten bis zum Ende der homöischen Reichskirche</i> (BHTh 73). Mohr Siebeck, Tübingen 1988, ISBN 978-3-16-145246-8.</li>
<li><a href="Harald_Derschka" title="Harald Derschka">Harald Derschka</a>: <i>Die Gründung der Abtei Reichenau und der Arianismus</i>. In: <i>Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</i>. Band 72, 2016, S. 1–32.</li>
<li><a href="Wolf-Dieter_Hauschild_(Theologe)" title="Wolf-Dieter Hauschild (Theologe)">Wolf-Dieter Hauschild</a>, <a href="Volker_Henning_Drecoll" title="Volker Henning Drecoll">Volker Henning Drecoll</a>: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte. Band 1. Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016.</li>
<li><a href="Adolf_Martin_Ritter" title="Adolf Martin Ritter">Adolf Martin Ritter</a>: <i>Arianismus</i>. In: <i><a href="Theologische_Realenzyklop%C3%A4die" title="Theologische Realenzyklopädie">Theologische Realenzyklopädie</a></i> 3, De Gruyter, Berlin 1976–2004, ISBN 3-11-002218-4 / ISBN 3-11-013898-0 / ISBN 3-11-016295-4, Studienausgabe: ISBN 3-11-013898-0 / ISBN 3-11-016295-4, S. 692–719.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.theologie-systematisch.de/christologie/4nizaea.htm">Aktuelle Literatur zum Arianismus</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hanns_Christof_Brennecke" title="Hanns Christof Brennecke">Hanns Christof Brennecke</a>: <i>Augustin und der „Arianismus“.</i> In: Therese Fuhrer (Hrsg.): <i>Die christlich-philosophischen Diskurse der Spätantike. Texte, Personen, Institutionen.</i> Stuttgart 2008, hier S. 178.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolf-Dieter_Hauschild_(Theologe)" title="Wolf-Dieter Hauschild (Theologe)">Wolf-Dieter Hauschild</a>, <a href="Volker_Henning_Drecoll" title="Volker Henning Drecoll">Volker Henning Drecoll</a>: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 90–92.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_D%C3%BCnzl" title="Franz Dünzl">Franz Dünzl</a>: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2006, ISBN 3-451-28946-6, S. 53–59.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jan_Rohls" title="Jan Rohls">Jan Rohls</a>: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (Ideengeschichte des Christentums, Band III/1). <a href="Mohr_Siebeck" class="mw-redirect" title="Mohr Siebeck">Mohr Siebeck</a>, Tübingen 2014, S. 120f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Origenes, Kommentar zu Johannes 2,3</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Meyers Großes Konversations-Lexikon,</i> Band 1. Leipzig 1905, S. 755–775, Eintrag <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20006250130"><i>Arianischer Streit.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 92.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Rohls: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (= <i>Ideengeschichte des Christentums.</i> Band III/1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 133; Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 90.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Rohls: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (= <i>Ideengeschichte des Christentums.</i> Band III/1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 92; Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 76f., S. 90.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammianus Marcellinus 22, 16, 19, zitiert nach <a href="Franz_Georg_Maier_(Althistoriker)" title="Franz Georg Maier (Althistoriker)">Franz Georg Maier</a>: <i>Die Verwandlung der Mittelmeerwelt</i> (Fischer Weltgeschichte, Band 9). Frankfurt am Main 1968, S. 105.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Georg Maier: <i>Die Verwandlung der Mittelmeerwelt.</i> Frankfurt am Main 1968, S. 105 f.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Rohls: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (Ideengeschichte des Christentums, Band III/1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 130f.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Rohls: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (= <i>Ideengeschichte des Christentums.</i> Band III/1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 126.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 93.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Eike Faber: <i>Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum</i>. <a href="Franz_Steiner_Verlag" title="Franz Steiner Verlag">Franz Steiner Verlag</a>, Stuttgart 2014, S. 16.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Dünzl: <i>Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche.</i> Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2006, S. 120.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Justin Mossay: <i>Gregor von Nazianz (gest. 390)</i>. In: <i><a href="Theologische_Realenzyklop%C3%A4die" title="Theologische Realenzyklopädie">Theologische Realenzyklopädie</a></i> (TRE). Band 14, de Gruyter, Berlin / New York 1985, ISBN 3-11-008583-6, S. 164–173. hier S. 166f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.degruyter.com/view/TRE/TRE.14_164_46?pi=0">kostenpflichtig</a>, abgerufen über <a href="Theologische_Realenzyklop%C3%A4die" title="Theologische Realenzyklopädie">Theologische Realenzyklopädie</a>, <a href="Verlag_Walter_de_Gruyter" class="mw-redirect" title="Verlag Walter de Gruyter">De Gruyter</a> Online).</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Hanns Christof Brennecke: <i>Augustin und der „Arianismus“.</i> In: Therese Fuhrer (Hrsg.): <i>Die christlich-philosophischen Diskurse der Spätantike. Texte, Personen, Institutionen.</i> Stuttgart 2008, hier S. 178f.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Knut_Sch%C3%A4ferdiek" title="Knut Schäferdiek">Knut Schäferdiek</a>: <i>Der vermeintliche Arianismus der Ulfila-Bibel.</i> In: <i>Zeitschrift für antikes Christentum</i>, Band 6 (2002), Heft 2, S. 320ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">“Muslim theology often presents Arianism as true Christianity”, bemerkt <a href="Paolo_Dall%E2%80%99Oglio" title="Paolo Dall’Oglio">Paolo Dall’Oglio</a> SJ als Beobachtung in Bezug auf den heutigen Islam. In: <i>In love with Islam, believing in Jesus.</i> Peter Lang, Oxford 2023, ISBN 978-178997-996-1, S. 133.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1.<i> Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 92.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Rohls: <i>Gott, Trinität und Geist</i> (Ideengeschichte des Christentums, Band III/1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolf-Dieter Hauschild, Volker Henning Drecoll: <i>Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte.</i> Band 1. <i>Alte Kirche und Mittelalter</i>. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 91.</span>
</li>
</ol>
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